
FDT Group bietet neue Funktionen für die Fertigungsindustrie
Erweiterung des FDT-Standards auf die Fertigungsautomatisierung
Die FDT Group gibt die Veröffentlichung eines Anhangs für die Fertigungsautomatisierung bekannt, der eine erweiterte Funktionalität für FDT-konforme SPS-Programmierungsysteme bereitstellt. Der Anhang enthält eine bus-unabhängige Schnittstelle, die es SPS-Programmiersystemen ermöglicht, E/A-Signale von DTMs auf Variablen in einem IEC 61131-3-Programm abzubilden.
„Der signifikante Anstieg von Anwendungen der Fertigungsautomatisierung, die den FDT-Standard nutzen, hat uns veranlasst, zusätzliche Möglichkeiten zur Unterstützung von Herstellern und Endanwendern in diesem Industriesegment einzubinden“, erläutert Manfred Brill, Vor-sitzender des Bereichs Factory Automation Marketing in der FDT Group. „Die meisten SPS-Anwendungen basieren konzeptionell auf einem Prozessbild, das zyklisch über ein Bus-Mastergerät aktualisiert wird – und auf das zugegriffen wird, indem vom SPS-Hersteller für das Laufzeit-Zielsystem optimierte Treiber genutzt werden. Dieser Anhang erlaubt eine einheitliche Zuordnung der Layout-Informationen zwischen dem Kommunikations-DTM für das Bus-Mastergerät und dem SPS-System.“
Der Anhang „FDT Factory Automation“ unterstützt einen von unten nach oben gerichteten Ansatz, wobei zunächst die E/A-Signale in den einzelnen Geräte-DTMs konfiguriert werden, bevor sie am Master-DTM in Form von FDT-Prozesskanälen bereitgestellt werden. Darüber hinaus bietet der Anhang eine klar definierte Methode zur Festlegung einer bestimmten SPS-Feldbus-Schnittstelle, falls mehrere dieser Schnittstellen verfügbar sind.
Der Anhang „FDT Factory Automation“ ist zur sofortigen Nutzung in allen FDT-Anwendungen der Fertigungsautomatisierung verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie von der FDT Group.